
Abgestellt und vergessen
- 5. März 2010
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Von den Restavecs, den Kindersklaven Haitis hatte Martin Steffen im Herbst 2008 während einer Reportagereise für Adveniat erfahren. Die Begegnungen mit den Kindern, ihr persönliches Leid und ihre elenden Lebensumstände haben ihn zutiefst geschockt. Auf der Seite »Der schönste Tag hilft leben« schreibt er:
Hoffnung gab mir das Treffen mit Schwester Marthe Vanrompay und ihren Mitstreitern vom Mouvman Vin Plis Moun. (Kreolisch: Bewegung für eine menschlichere Welt) Die Mitarbeiter des MVM wohnen selbst mitten in den Armenvierteln und nehmen Kontakt zu den Sklavenkindern in ihrer eigenen Nachbarschaft auf. Sie laden sie ein, vorbei zukommen um lesen und schreiben zu lernen. In den Gruppenstunden wird gesungen und gebastelt. Handarbeiten sind Teil einer einfachen Psychotherapie. Kinder, die vom Mouvman betreut leben deutlich besser, als die , die keine Hilfe bekommen. Sie erfahren, trotz ihres schweren Schicksals, Momente unbeschwerter Kindheit. Stark unterernährte Kinder werden gezielt mit Reis, Öl, und Zucker aufgepäppelt. Auch für die „Adoptiveltern“ gibt es Angebote, um so auf Atmosphäre in den Familien einwirken zu können. 40 freiwillige Mitarbeiter kümmern sich in den Gruppen um etwa eintausendfünfhundert Restavecs.
Schon in Haiti habe ich entschieden, diese Organisation zu unterstützen.
Nach dem katastrophalen Beben vom Januar 2010 ist nachhaltige Hilfe für diese Kinder noch nötiger geworden. Restavecs haben keinerlei Lobby und werden unter den kommenden erschwerten Bedingungen in besonders hohem Maße zu leiden haben.
Das Angebot:
Als Fotograf werde ich oft gebeten, Hochzeiten zu fotografieren. Bisher habe ich private Aufträge nicht angenommen. Ich fotografiere für große Unternehmen, Hilfsorganisationen oder Magazine. Ich habe mich entscheiden, dies zu ändern. Wann immer ich die Zeit habe, werde ich Hochzeiten und andere private Aufträge fotografieren und die Honorare an das MVM spenden. So kann ich mit meiner Arbeit – mit dem was ich am liebsten tue und am besten kann – unmittelbar helfen.
Sie können die Kindersklaven von Haiti unterstützen, indem Sie mich beauftragen ihre Hochzeit zu fotografieren. Eine komplette Reportage des Hochzeitstages, von den Vorbereitungen bis zur wilden Party am Abend kostet 2.500 Euro. Sie bekommen alle Bilder, bearbeitet auf DVD. Dazu ein großes gerahmtes Bild als signiertes Unikat.
Der gesamte Erlös wird gespendet. Adveniat, das Hilfswerk der katholischen Kirche in Lateinamerika ist Partner und übernimmt den sicheren Geldtransfer nach Haiti.
Also, wer vorhat zu heiraten und gleichzeitig etwas Gutes tun will, sollte das Angebot von Martin Steffen aufgreifen!
(Und seine Initiative weiter verbreiten!)
Via Photonews

Das Linux Journal veranstaltet einen Foto- und Artworkwettbewerb – und wen wundert es, wenn es dabei um Pinguin-Fotos geht. Pinguine – real, virtual, 2D, 3D, mit Fisch, ohne Fisch etc., etc.

Also – lade Deine besten Pinguinfotos oder Pinguinartworks vom 17. Februar bis 28. Februar in den Linux Journal Flickr Pool hoch. Die besten Werke werden von der Community ausgewählt und am 5. März bekannt gegeben. Preise gibt es auch:
Erster Preis
Linux Journal Archive CD-ROM (featuring 188 issues of the magazine)
101 Tech Tips DVD, hosted by Shawn Powers
Linux Journal Tux the Penguin 2010 Wall Calendar
Zweiter Preis
101 Tech Tips DVD, hosted by Shawn Powers
Linux Journal Tux the Penguin 2010 Wall Calendar
Dritter Preis
Linux Journal Tux the Penguin 2010 Wall Calendar
Also nicht lange gewartet – >>> hochladen!
Wenn ich im Buchladen bin, finde ich neben dem Gesuchten häufig etwas, das sich dann später als Hauptkauf herausstellt. In der Regel Bücher, die wenig oder garnicht beworben werden und aoft von Verlagen, die kaum bekannt sind. So auch das Buch »Theorien der Fotografie« von Peter Geimer, erschienen im Junius-Verlag.

In fünf Kapiteln gibt Peter Geimer eine Einführung in die Theorie der Fotografie:
1. Bilder durch Berührung: Fotografie als Abdruck
2. Fotografie als Botschaft und Konstrukt
3. Zeit im Bild – Bilder in der Zeit
4. Fotografie im Plural: Serialität, Reproduktion
5. Kunsttheoretische Bestimmungen: Die Fotografie im System der Künste.
Um Fotos zu machen, muss man sich sicher nicht mit der Theorie der Fotografie beschäftigen (es geht in diesem Buch nicht um die Technik-Theorie, sondern um Wesen und Bedeutung des fotografischen Bildes), aber ich finde es sehr spannend zu sehen, wie sich mit der Entwicklung der technischen Seite des Fotografierens, die Theorie der Fotografie entwickelt hat. Manche Passagen der Theorien sind aus meiner Sicht eher akademisch, aber im Großen und Ganzen ist das Buch auch für den ambitionierten Fotoamateur eine lohnenswerte Lektüre. Mit einem Preis von 14,90 EUR ist das Buch auch durchaus erschwinglich und die 229 Seiten sind es wert.
Ich hatte den Winter schon ad acta gelegt und mich so langsam auf den Frühling eingestellt. Das hat ihm nicht gefallen! Er schlägt brutal zurück – seit 2 Tagen schneit es hier ununterbrochen. Schön ist ja so eine weiß verhüllte Welt, aber es hat auch seine Grenzen. Ich hätte jetzt nichts gegen etwas grün und ein wenig Farbe! In diesem Jahr muß die Farbe wohl von den Karnevalskostümen kommen.

Zur Zeit ist der Schnee bei uns verschwunden. Es ist grau und schmutzig; die Streumittel liegen herum. Es knirscht und ich schleppe den Dreck mit ins Haus. Wenn ich den Wetterpropheten glauben soll, dann kommt der Winter aber Mitte der Woche wieder. Dann sieht es wieder so aus?